Freiwillige Feuerwehr Straß im Attergau
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Notruf: 122

Brand im Feuerwehrhaus

PFLICHTBEREICHSÜBUNG & 24-STUNDEN TAG DER JUGEND

  • BG01

    
 
Am Freitag, 08.04. fand die Pflichtbereichsübung in Strass statt, da unsere Jugend seit 15:00 Uhr den 24-Stunden Tag hatte, banden wir unsere Jugend in die Pflichtbereichsübung ein.

 

Übungsannahme war folgende: Unsere Jugend war im Feuerwehrhaus und Kameraden zündelten am Dachboden wodurch ein Dachstuhlbrand in unserem Feuerwehrhaus ausbrach.

Um 20:00 Uhr war die Alarmierung für unsere aktiven Kameraden, schnell stellten sich ungewohnte Szenarien heraus, denn durch den Brand ist der Strom ausgefallen, unsere Haustüre   und ein Hallentor hängen am Notstrom, schnell mussten die anderen 2 Tore mechanisch geöffnet werden um die Fahrzeuge in Sicherheit zu bringen. Um 20:05 konnten die 27 Kameraden die Fahrzeuge aus der Halle bringen. Weiter war es nicht einfach sich bei Dunkelheit die Einsatzbekleidung anzuziehen. (Hier war die Zündung + Rückwärtsgang = Umfeldbeleuchtung unseres TLF-A sehr nützlich)

 

 

 

 

 

 

 

 

 Nach und nach trafen die insgesamt 4 weiteren Feuerwehren der Gemeinde Strass ein, es wurde an 3 verschiedenen Saugstellen angesaugt und somit war die Wasserversorgung 12 Minuten nach der Alarmierung sichergestellt. 
Die Atemschutztrupps Strass und Kronberg konnten insgesamt 7 Personen aus dem ersten Stock und Dachboden retten. 
Übungsende war um 20:30Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

Insgesamt nahmen 58 Kameraden bei der Übung teil (27 von der FF Strass + 7 Jugend)
Nach der Pflichtbereichsübung ging der 24-Stunden Tag der Jugend natürlich noch weiter, um 23:30 Uhr rückte die Jugend zu einem Holzstapelbrand aus. Die Nacht wurde dann im Feuerwehrhaus verbracht.

Am Morgen folgten weitere Alarmierungen zu einem Verkehrsunfall und KFZ-Brand und ein weiterer Holzstapelbrand. Ein herzliches Dankeschön an alle Kameraden, die beim 24-Stunden Tag mitgeholfen haben.

 

 

Am Mittwoch, 17.2. kamen die Atemschutz- Verantwortlichen des Abschnittes Attersee in unser Feuerwehrhaus zu einer Fortbildung.
Da unsere Feuerwehr als erste im Abschnitt den Atemschutz Leistungstest (den sogenannten Finnentest), bereits durchgeführt hat, wurde dieser noch einmal vorgeführt und erklärt.

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Grund des Beschlusses der neuen Richtlinie Tauglichkeitsuntersuchungen des OöLFV am 17.09.2015 trat mit 01.01.2016 neben einigen anderen auch die neue Atemschutztauglichkeitsuntersuchung in Kraft.

Die Atemschutztauglichkeit wird im neuen Modell zusatzlich zur ärztlichen Untersuchung und der Teilnahme an Übungen auch ein einsatzbezogener Leistungstest zur Feststellung der körperlichen Eignung durchgeführt. Dieser in Finnland entwickelte Test muss jährlich durchgeführt und mit positivem Ergebnis absolviert werden.

Die körperliche Leistungsfähigkeit eines Atemschutzgeräteträgers ist ein sehr wichtiger Faktor um Einsätze sicher und schnell abwickeln zu können. Damit werden den Trägern ihre persönlichen Leistungsgrenzen aufgezeigt und der eine oder andere motiviert diese zu verbessern. Wie so oft stellt sich zu Beginn meistens die Frage nach dem Sinn wieder einer Verordnung "von oben". Diese Anordnung der Übungen stellt aber realitätsnahe arbeiten im Einsatzfall gut nach, und so kann man sagen, dass der Finnentest eine sinnvolle Ergänzung zum bisherigen Prozedere darstellt.


  Nachfolgender link zeigt
  die einzelnen Stationen
  des Tests

 

 

 

 

Es ist für unsere Feuerwehr immer wieder besonders erfreulich, wenn wir in unserem Feuerwehrhaus Schulungen- auch über den Pflichtbereich hinaus- anbieten können.

 

Am Freitag, dem 13. 04. 2012 fand im Löschbereich unserer Feuerwehr die Einsatzübung des Pflichtbereiches Straß statt. Mehr als 80 Kameraden, davon 34 aus unserer Feuerwehr, nahmen an der Übung teil. Folgendes Übungsszenario wurde beübt: Bei einem Verkehrsunfall wurde ein PKW gegen eine Grobsteinschlichtung geschleudert und blieb dort seitlich liegen. Im Fahrzeug selbst war eine verletzte Person eingeklemmt, eine weitere Person wurde vermisst. Unsere Feuerwehr führte die Rettungsarbeiten mit dem hydraulischen Rettungsgerät durch, sorgte für den zweifachen Brandschutz und die Beleuchtung. Des weiteren wurden im unmittelbar neben der Übungsstelle vorbeifließenden Auwaldbach Ölsperren mit den vorhandenen Saugschläuchen errichtet. Zwei Feuerwehren waren mit dem Aufbau einer Versorgungsleitung zum Tanklöschfahrzeug beschäftigt, während die dritte Feuerwehr direkt am Bach ansaugte und mit dem Schützen des angrenzenden Waldgrundstückes begann. Da auch die vermisste Person von einer weiteren Feuerwehr gesucht und im Anschluss verletzt geborgen werden konnte, wurde die Einsatzübung erfolgreich abgeschlossen.

Am Freitag, dem 06. 05. 2011, wurde von unserem Atemschutz- Wart- Stellvertreter, HFM Daniel Schwarzl, in Linz der Landesbewerb um das Funkleistungsabzeichen in Bronze erfolgreich besucht. 460 Starter versuchten, ihr Können unter Beweis zu stellen. Mit 209 Punkten erreichte Kamerad Schwarzl das Leistungsabzeichen. Wir gratulieren unserem Kameraden zur erbrachten Leistung.

Bei einer der letzten Übungen mit dem hydraulischen Rettungsgerät wurden testweise auch Airbags gezündet. Sinn und Zweck dieser Übung war es, zu sehen, welche Kräfte dabei freigesetzt werden können.

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