Freiwillige Feuerwehr Straß im Attergau
A-4881 Straß im Attergau
Tel. 0664 73 42 06 46
ff-strass@vb.ooelfv.at

Notruf: 122

Am 5. Juli 2010 wurden wir um 9:18 zur Unterstützung der Feuerwehren in der von heftigen Unwettern betroffenen Gemeinde Weyregg am Attersee alarmiert. Unsere Feuerwehr rückte mit dem TLF 2000 und insgesamt 8 Mann nach Weyregg aus.

Nach Eintreffen in der Ortschaft Bach bot sich uns ein Bild der Verwüstung. Mehrere kleine Bäche traten großflächig aus ihrem Bett aus und lagerten gewaltige Mengen an Schotter und Geröll in den betroffenen Wiesen und Gärten ab. Zahlreiche Keller wurden dabei überflutet. Gemeinsam mit anderen Feuerwehren unseres Abschnitts arbeiteten wir an der Beseitigung der Unwetterschäden. Mehrere Keller waren auszupumpen und Verkehrswege wieder freizumachen.

Nach Abschluss der Arbeiten in Weyregg überraschte uns während der Heimfahrt in Schörfling ein neuerlicher Starkregen, welcher dazu führte, dass in diesem Gebiet die Lage erneut kritisch wurde. Wir entschlossen uns aus diesem Grund dazu auch in Schörfling die ortsansässigen Feuerwehren mit unserem Gerät zu unterstützen. Gemeinsam mit der FF Schörfling arbeiteten wir bis zum Abend in einer Reihenhaussiedlung deren Keller zum Teil überflutet waren.

Wieder einmal hat man bei diesem Einsatz gesehen, wie wichtig bei Großereignissen die schnelle Verfügbarkeit von gut ausgerüsteten Einsatzkräften ist. Unser neues Tanklöschfahrzeug mit den von uns angeschafften leistungsstarken Tauchpumpen hat sich in diesem Einsatz bestens bewährt.

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Am Samstag, den 24.4.2010 wurden wir um 4.15 zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Oberwanger Landstraße alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich uns folgende Lage: Aus bisher ungeklärter Ursache kam ein jugendlicher Autofahrer mit seinem PKW von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrmals. Der PKW landete daraufhin direkt vor einem Wohnhaus und fing Feuer. Der Hausbesitzer alarmierte sofort die Feuerwehr und versuchte mit Handfeuerlöschern leider erfolglos den Brand zu löschen. Obwohl der Brand durch den Einsatz von Mittelschaum von der Feuerwehr rasch gelöscht werden konnte kam für den Lenker leider jede Hilfe zu spät. Ein Übergreifen des Brandes auf das nur einen Meter entfernte Wohnhaus konnte erfolgreich verhindert werden.

Der verunglückte Autolenker wurde nach Eintreffen der Spurensicherung von der FF St. Georgen im Attergau mit hydraulischem Bergegerät geborgen.

Die Feuerwehr Straß im Attergau war mit 25 Mann und allen 3 Fahrzeugen im Einsatz.

Wohnbausbrand in AtterseeAm 19. 8. 2009 um 04.03 wurden wir zu einem Wohnhausbrand in Altenberg am Attersee alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehren stand das Haus bereits in Vollbrand. Die beiden Bewohner des Hauses, ein gehörloses Ehepaar, wurden von den Einsatzkräften tot aufgefunden. Leider kam jede Hilfe zu spät.

Unser Atemschutztrupp arbeitete sich gemeinsam mit den Trupps der umliegenden Feuerwehren bis an den Brandherd am Dachboden vor und konnte das Feuer um etwa 05.30 unter Kontrolle bringen. Um eine ausreichende Löschwasserversorgung sicher zu stellen wurde eine Schlauchleitung vom etwa 600 Meter entfernten Attersee bis zum Brandobjekt gelegt.

Die Feuerwehr Strass war mit 21 Mann und allen 3 Fahrzeugen im Einsatz.

Am 20.7.2009 wurden wir um 19.41 zu einem Flurbrand alarmiert. Im Bereich der Ortschaft Sagerer waren auf einem Privatgrundstück 7 Feuerstellen mit nassem Grünschnitt außer Kontrolle geraten und zeigten heftige Rauchentwicklung. Die Feuerstellen wurden von uns auseinandergeräumt und die verbleibenden Glutnester gelöscht. Die Feuerwehr war mit 18 Mann und 2 Fahrzeugen im Einsatz.

Am Freitag, den 24. Juli 2009 wurde unsere Feuerwehr um 8.00 Uhr von der FF Fornach als Unterstützung für die Aufräumarbeiten nach einem massiven Hagelunwetter in der Nacht von Donnerstag auf Freitag angefordert. Gemeinsam mit vielen anderen Feuerwehren des Bezirkes arbeiteten wir mit 7 Mann den gesamten Tag daran, die von tennisballgroßen Hagekörnern beschädigten Dächer wieder regensicher zu machen.

Die besondere Herausforderung dieses Einsatzes bestand vor allem darin, dass die zum Teil schwer beschädigten Dächer nur schlecht begehbar waren und vor allem bei den Rombus Eternit Dächern jederzeit die Gefahr des Durchbrechens gegeben war. Hinzu kam auch noch elektrische Gefahr durch die unter Spannung stehenden Stromzuleitungen.

Obwohl am Einsatzwochenende viele höhenerprobte Feuerwehrkameraden bei Dacharbeiten auf den Baustellen von zwei Feuerwehrmitgliedern beschäftigt waren ist es uns dennoch gelungen, innerhalb einer Stunde 7 Mann für diesen gefährlichen aber notwendigen und wichtigen Einsatz zu stellen. Wir danken allen freiwilligen Helfern.

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