Freiwillige Feuerwehr Straß im Attergau
A-4881 Straß im Attergau
Tel. 0664 73 42 06 46
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Notruf: 122

Am 13.1.2011 wurden wir um 14.21 Uhr zu einem Hochwassereinsatz in der Ortschaft Frohnbühel alarmiert.

Wir rückten mit dem Tanklöschfahrzeug und dem KLF aus. Zum Einsatz kamen dabei vor allem unsere 3 starken Tauchpumpen mit einer Saugleistung von bis zu 1200 l/min.

Die Schadenssituation stellte sich so dar, dass massive Oberflächenwässer durch Schneeschmelze und Starkregen vom hinter der Siedlung liegenden Hang, sowie das stark ansteigende Grundwasser, direkt in den Keller eines Wohnhauses eindrangen und diesen unter Wasser setzten.

Um den Wassereinbruch eindämmen zu können, haben wir entlang der Hausmauer einen zirka einen Meter tiefen Graben ausgehoben, in dem die leistungsstärkere Tauchpumpe ihren Einsatz fand. Die kleinere Pumpe wurde zum Absaugen des durch die Kellerfenster eindringenden Wassers verwendet, um dort ein Ansteigen des Wasserspiegels zu verhindern.

Im Anschluß erreichtete die Feuerwehr Powang in Absprache mit unserer Feuerwehr ca. 30 m von der Siedlung entfernt entlang des Hanges einen improvisierten Bretterdamm. Dadurch konnten die Oberflächenwässer wirksam von der Siedlung abgeleitet werden und der Wassereintrag wurde massiv eingeschränkt.

Um 20.45 Uhr waren die Wassermassen soweit unter Kontrolle, dass die zuständige Feuerwehr Powang die Einsatztätigkeit mit eigenen Mitteln weiter bewerkstelligen konnte. Weil in der Nacht weitere Starkniederschläge vorhergesagt wurden, rückten wir in unser Feuerwehrhaus ein und stellten sofort die Einsatzbereitschaft wieder her.

Besonderen Dank verdienen an dieser Stelle unsere Feuerwehrmitglieder, die trotz der sehr schlechten Witterung hervorragende Arbeit leisteten!

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Am Samstag, den 11.12.2010 wurden wir um 19:32 von der Landeswarnzentrale zu einem Einsatz alarmiert. In der Ortschaft Wald war es zu einem Kaminbrand gekommen.

Unsere Feuerwehr rückte mit 13 Mann zu diesem Brand aus und machte sich sofort vor Ort ein Bild über die Lage. Da bei Kaminbränden generell keine Möglichkeit für ein schadloses Löschen gegeben ist und es noch zu keiner Brandausbreitung gekommen war entschlossen wir, den Kamin kontrolliert ausbrennen zu lassen. Nachdem keine Gefahr für das Haus mehr drohte, rückte die Feuerwehr um 20.44 wieder in das Feuerwehrhaus ein.

Kaminbrände entstehen, wenn sich durch unvollständige Verbrennung entstandener Russ im Kamin entzündet. Ein Kaminbrand darf niemals mit Wasser gelöscht werden, da es hier zu einer schlagartigen Bildung von Wasserdampf kommt und der Kamin explodieren bzw. schwer beschädigt werden könnte. Aus diesem Grund lässt man in solchen Fällen immer den Kamin kontrolliert ausbrennen. Dabei ist darauf zu achten, dass sich durch die hohe Hitzeentwicklung keine an den Kamin angrenzenden Gebäudeteile oder Gegenstände entzünden. Die Luftzufuhr sollte dabei von unten (also durch schließen der Luftklappe des Ofens) minimiert werden.

Am Montag, 22. 11. 2010 wurde unsere Feuerwehr um 17. 30 Uhr zu einem technischen Einsatz gerufen. Auf der Oberwanger Landstraße im Bereich der Haltbrücke kam es zu einem Verkehrsunfall, an dem ein Traktor und ein Personenkraftwagen beteiligt waren.

Nach Absicherung der Unfallstelle und Errichtung einer Umleitung wurde die Bergung der Fahrzeuge durchgeführt. Die Rettungskräfte des Roten Kreuzes St. Georgen transportierten eine verletzte Person ins Krankenhaus. Weil mit Öl verunreinigtes Erdreich weggebaggert und von der Unfallstelle abtransportiert werden musste, dauerte der Einsatz bis spät in die Nacht.

Am Dienstag, dem 14. 09. 2010 wurde unsere Feuerwehr um 15.38 Uhr von der Landeswarnzentrale alarmiert. Beim Fällen von mit Borkenkäfer befallenen Bäumen wurde ein Mann vom Baum erfasst und eingeklemmt, wobei er sich Knochenbrüche zuzog.

Nach dem Befreien des Verunfallten durch die vor Ort eingetroffenen Einsatzkräfte wurde vom Arzt der Notarzthubschrauber angefordert. Die wesentlichen Aufgaben unserer Feuerwehr waren der Transport des Arztes ins Gelände mittels Kommandofahrzeug Puch G und das Einweisen der Rettungsfahrzeuge zum Unfallort. Nach der Landung des Notarzthubschraubers konnte der Einsatz rasch beendet werden. Der Verletzte wurde vom Hubschrauber Christophorus 6 abtransportiert.

Am 5. Juli 2010 wurden wir um 9:18 zur Unterstützung der Feuerwehren in der von heftigen Unwettern betroffenen Gemeinde Weyregg am Attersee alarmiert. Unsere Feuerwehr rückte mit dem TLF 2000 und insgesamt 8 Mann nach Weyregg aus.

Nach Eintreffen in der Ortschaft Bach bot sich uns ein Bild der Verwüstung. Mehrere kleine Bäche traten großflächig aus ihrem Bett aus und lagerten gewaltige Mengen an Schotter und Geröll in den betroffenen Wiesen und Gärten ab. Zahlreiche Keller wurden dabei überflutet. Gemeinsam mit anderen Feuerwehren unseres Abschnitts arbeiteten wir an der Beseitigung der Unwetterschäden. Mehrere Keller waren auszupumpen und Verkehrswege wieder freizumachen.

Nach Abschluss der Arbeiten in Weyregg überraschte uns während der Heimfahrt in Schörfling ein neuerlicher Starkregen, welcher dazu führte, dass in diesem Gebiet die Lage erneut kritisch wurde. Wir entschlossen uns aus diesem Grund dazu auch in Schörfling die ortsansässigen Feuerwehren mit unserem Gerät zu unterstützen. Gemeinsam mit der FF Schörfling arbeiteten wir bis zum Abend in einer Reihenhaussiedlung deren Keller zum Teil überflutet waren.

Wieder einmal hat man bei diesem Einsatz gesehen, wie wichtig bei Großereignissen die schnelle Verfügbarkeit von gut ausgerüsteten Einsatzkräften ist. Unser neues Tanklöschfahrzeug mit den von uns angeschafften leistungsstarken Tauchpumpen hat sich in diesem Einsatz bestens bewährt.

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