Freiwillige Feuerwehr Straß im Attergau
A-4881 Straß im Attergau
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ff-strass@vb.ooelfv.at

Notruf: 122

Am Mittwoch, den 3.7.2013 erreichte der Auwaldbach in Sagerer und Straß die bedrohlichen Dimensionen eines 30jährigen Hochwasserereignisses. Um 18.20 Uhr trafen sich im Feuerwehrhaus mehrere Kameraden und entschieden, eine Kontrollfahrt durch den Löschbereich durchzuführen. Während der Erkundung spitzte sich die Lage um die Ortschaften entlang des Auwaldbaches dermaßen zu, dass der Einsatzleiter, HBI Roland Rauchenschwandtner die gesamte Feuerwehr alarmierte. Bereits um 18. 40 Uhr brausten Wassermassen, vermischt mit Erde, Baum- und Holzteilen durch die Ortschaften Sagerer und Straß und hinterließen ihre verwüstenden Spuren.

Durch die umsichtige Alarmierung und die äußerst rasche Einsatzbereitschaft unserer schlagkräftigen Feuerwehr konnten wir Schäden an Häusern und in Wohnbereichen sowie die Verklausung von mehreren Brücken erfolgreich verhindern. Lediglich die Gärten und landwirtschaftlich genutzten Flächen um den Auwaldbach wurden beschädigt.

Um 20.43 Uhr wurden wir zu einem weiteren Einsatz, einer Überflutung in Wildenhag gerufen. Nach der Lageerkundung und der Errichtung einer Sandsackbarriere konnte auch dieser Einsatz erfolgreich beendet werden. Gegen 23.00 Uhr war unsere Feuerwehr wieder ins Feuerwehrhaus eingerückt, die Geräte großteils gereinigt und die Mannschaft wieder einsatzbereit.

25 Mitglieder unserer Feuerwehr arbeiteten in über 100 Arbeitsstunden an der Gefahrenabwehr.

Besonderer Dank gilt allen freiwilligen Helfern, welche uns mit Arbeitskraft und Gerätschaften unterstützten. Den Feuerwehren Pabing, Kronberg und Wildenhag, welche  an der raschen Bewältigung des Hochwassereinsatzes beiteiligt waren, sei ebenfalls gedankt.

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Am 15.4.2013 wurden wir um 02.12 Uhr zu einem Gasthausbrand in Oberwang alarmiert. Bei unserem Eintreffen am Einsatzort war die FF Oberwang bereits mit Atemschutzträgern im Gebäude. Mehrere Personen - darunter zwei Kinder - konnten von den Atemschutztrupps aus dem stark verrauchten Gebäude gerettet werden. Unsere Aufgabe war es, die Lage im mehrstöckigen Haus mittels schwerem Atemschutz zu erkunden und zum Brandherd vorzudringen. Wir brachten dabei 2 Atemschutztrupps zum Einsatz und stellten einen weiteren Trupp als Einsatzreserve zur Verfügung. Duch das sehr gute Zusammenwirken der im Innenangriff eingesetzten Feuerwehren konnte der Brand nach 2 Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Eine weitläufige Ausbreitung des Brandes wurde so gerade noch verhindert. Besonders bewährt hat sich bei diesem Einsatz die Verfügbarkeit von Wärmebildkameras. Insgesamt waren 12 Feuerwehren mit über 200 Mann mehrere Stunden an der Brandbekämpfung beteiligt. Unsere Feuerwehr war mit TLF, KLF und Kdo sowie 25 Mann bis 5.30 im Einsatz.

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